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AMANTADIN - Vorbeugung der Grippe

AMANTADIN wurde ursprünglich zur Vorbeugung einer Virusgrippe entwickelt, hat sich aber bald auch als wirksames Medikament zur Behandlung von Parkinson Erkrankungen herausgestellt.
Um sich vermehren zu können, schleusen Viren ihre Erbinformationen in infizierte Zellen des befallenen Organismus.
Durch AMANTADIN wird dieser Prozess bei Influenza A Viren blockiert und so deren Vermehrung gehemmt.
Während einer Grippewelle, hervorgerufen durch Influenza A Viren, könnte eine vorbeugende Einnahme vor Ansteckung schützen.
Ist die Erkrankung bereits ausgebrochen, kann das Medikament den Verlauf der Erkrankung abmildern - vorrausgesetzt, die Behandlung beginnt in den ersten 48 Stunden nach Auftreten der ersten Krankheitssymptome.
Gegenanzeigen - Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?
 | Erhöhter Augeninnendruck, der durch Verengung des Abflusskanals für das Augenkammerwasser entsteht (Engwinkelglaukom)
|  | Kinder unter fünf Jahren
|  | Nierenfunktionsstörung
|  | Prostatavergrößerung
|  | Schwierigkeiten beim Wasserlassen (Blasenentleerungsstörungen)
|  | Spezielle psychische Störungen (Neurosen)
|  | Unterschiedliche Formen von Anfallsleiden (Epilepsie) |
Schwangerschaft und Stillzeit
Während der Schwangerschaft und der Stillzeit sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich.
Nebenwirkungen
Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.
 | Kopfschmerzen
|  | Magen-Darm-Beschwerden
|  | Schwindel (Gelegentlich)
|  | Schlafstörungen (Gelegentlich)
|  | Unruhe (Gelegentlich)
|  | Wahrnehmungs- und Stimmungsbeeinträchtigungen, z.B. Depressionen, Euphorie, Verwirrungszustände, Halluzinationen und Albträume (Selten) |
Wechselwirkungen
Die Verträglichkeit von Alkohol ist während einer Behandlung mit Amantadin vermindert.
Die gleichzeitige Einnahme weiterer Arzneistoffe aus der Gruppe der NMDA-Antagonisten wie Memantin verstärkt die Nebenwirkungen von Amantadin.
Einige harntreibende Medikamente mit den Wirkstoffen Triamteren und Hydrochlorothiazid führen zu einer Anreicherung von Amantadin im Körper.
Das Präparat kann die Wirkung weiterer Medikamente verstärken oder abschwächen oder selbst verstärkt oder abgeschwächt werden. Informieren sie sich deshalb bei Ihrem Arzt oder Apotheker, falls Sie gleichzeitig andere Medikamente einnehmen. 


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