
Haarausfall, Haarstrukturschäden

Bei Haarausfall denkt man sofort an die männliche Kopfpartie, doch auch bei Frauen sind Haarprobleme nicht selten. Ursachen von Haarstrukturschäden sind meistens äußere Faktoren wie mechanische Einwirkungen (intensives Kämmen, Bürsten, Toupieren), chemische Schädigungen durch häufiges Tönen, Färben oder Waschen mit alkalihaltigen Shampoos und physikalische Einflüsse (übermäßige Hitzeeinwirkung, intensive Sonnen-/Solarieneinwirkung). Wiederholte Schädigung des Haares hat ein Aufsplittern und Abbrechen des Haarschaftes zur Folge. Starker Haarbruch führt zu dünnem, schütteren Haar, letztlich zu Haarlichtung, oft verwechselt mit krankhaftem Haarausfall.
Sie können diese Schädigungen der Haare vorbeugen, indem Sie intensives Kämmen, Toupieren, oder den Einsatz von Gummibändern verringern. Auch das Färben oder Bleichen und die Anwendung von Dauerwellen sowie übermaßige Hitze durch Fön oder Lockenstab sollte bei Haarproblemen vermieden werden. Unterstützend hilft die Behandlung mit modernen Medikamenten, (z.B. Pantovigar N). Dem Haar werden wichtige Aufbaustoffe, wie schwefelhaltige Aminosäuren und Vitamine der B-Gruppe, zugeführt.
Weiterhin kann auch bei Frauen ein diffuser Haarausfall, bei dem die ganze Kopfpartie betroffen ist, durch bestimmte Umstände auftreten. Hierbei ist die Haarwurzel zwar intakt, sie wird aber nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Als Folge wird die Lebensdauer des Haares verkürzt und ein verstärkter Haarverlust tritt ein. Dieser ist behandlungsbedürftig, wenn mehr als 100 Haare am Tag ausfallen.
Als Ursachen kommen u.a. Ernährungsdefizite, falsche Diät, Stress, Hormonumstellungen nach Schwangerschaft oder in den Wechseljahren, schwere Infektionen oder Schilddrüsenfunktionsstörungen in Frage. Aber auch Medikamenten gegen hohe Blutfettwerte, Blutdruckmedikamente wie ACE-Hemmer, Betablocker und die Gruppe der Zytostatika bei der Krebsbehandlung können einen Haarausfall verursachen.
Der diffuse Haarausfall kann durch Zufuhr geeigneter Nähr- und Aufbaustoffe wie schwefelhaltige Aminosäuren und Vitamine der B-Gruppe (z.B Pantovigar N) behandelt werden. Gleichzeitig sollten die Ursachen, wenn möglich, abgestellt werden. 


Empfehlung zur Selbstmedikation und Prophylaxe des Haarausfalls finden Sie [hier]

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