Nierenfunktion

Die zwei Nieren eines Menschen erfüllen die wichtige Funktion der Blutfilterung, bei der vor allem die harnhaltigen Substanzen (Kreatinin, Harnsäure) ausgeschieden werden. Die zentrale Bedeutung der Niere kommt aber auch in der Regulation des Wasserhaushaltes und der Bildung der roten Blutkörperchen zum Ausdruck. Nierenfunktionsstörungen können akut auftreten, u.a. bei einer Nierenbeckenentzündung durch Unterkühlung (Beispiel Motorradfahrer). Problematischer und verbreiteter sind die eher schleichend beginnenden und über lange Zeit andauernden chronischen Erkrankungen. Ist die Wasserausscheidung beeinträchtigt können sich Ödeme, Bluthochdruck und Atemnot einstellen.
Der Nephrologe als Facharzt für Nieren bezeichnet unter dem Begriff "Insuffizienz" eine Schwäche bzw. unzureichende Leistung der Nieren ihre wichtigen Aufgabe zu erfüllen. Der Funktionsverlust entsteht oft schleichend und macht sich bemerkbar, wenn die harnpflichtige Substanzen im Blut nicht mehr vollständig über den Urin ausgeschieden werden. Im fortgeschrittenen Stadium geht auch die Regulationsfähigkeit des Wasser-, Säure-Basen- und Elektrolythaushaltes verloren. Besonders Diabetiker leiden unter den Nierenerkrankungen. Ist die Niere geschädigt, kann die Filterfunktion durch die Dialyse (Nierenersatztherapie) und andere Aufgaben durch die Gabe von Medikamenten weitgehend ersetzt werden.
Bei früher Erkennung kann das Fortschreiten durch geeignete Maßnahmen hinausgezögert oder aufgehalten werden. Eine salz- und eiweissarme Ernährung kann den Anstieg der giftigen Stoffwechselprodukte so niedrig wie möglich halten 
Wir beraten Sie gern zu möglichen Therapien und Auswahl und Anwendung von geeigneten Arzneimitteln. Zögern Sie nicht und KONTAKTIEREN uns jederzeit.

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