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Osteoporose , Knochenschwund

Die Osteoporose ist eine Volkskrankheit, da sie laut WHO weltweit zu den 10 häufigsten Erkrankungen zählt. In Deutschland sind bis zu 7 Millionen Menschen betroffen, vor allem Frauen. Mehr als ein Drittel aller Frauen über 60 Jahre sind vom Knochenschwund gefährdet. Osteoporose ist eine Stoffwechselerkrankung der Knochen. Durch den Abbau von Knochenmasse, die bereits ab 35 Jahren beginnt, verliert der Knochen seine Stabilität. Bestehen Knochenbrüche, ist eine Behandlung sehr schwierig, vielfach sind die Patienten danach auf Hilfe im Alltag angewiesen ist. Daher ist es notwendig, rechtzeitig vorzubeugen.
Die häufigste Ursache von Osteoporose ist der Östrogenmangel bei Frauen nach den Wechseljahren, denn Östrogene steuern die Aufnahme von Calcium in den Knochen. Eine gestörte Calciumaufnahme besteht auch durch Darmerkrankungen, zu geringe Calciumzufuhr bei falscher Ernährung oder durch Kortisonbehandlung. Weitere Risikofaktoren sind Rauchen und Bewegungsarmut
Die Vorbeugung ist das erfolgreichste Mittel gegen Osteoporose. Neben calciumreicher Ernährung, vor allem durch Milchprodukte, Fisch und Eierspeisen oder Gemüsesorten wie Fenchel, ist ausreichende Bewegung und UV-Strahlung sowie die Vermeidung von Kalziumräubern (Genuss phosphathaltiger Lebensmittel) wichtig. Besonders osteoporosegefährdete Frauen benötigen einem Kalziumbedarf von 1.200 bis 1.500 Milligramm täglich. Dies ist über die Ernährung nur unzureichend gesichert, deshalb ist hier eine zusätzliche Kalziumeinnahme empfehlenswert. Eine Reihe von Kalcium-Medikamenten bieten zusätzlich die Versorgung mit Vitamin D3, um die Kalziumaufnahme im Darm zu steigern sowie Vitamin K zur Steigerung des Kalciumbindungsvermögen der Knochen. 


Empfehlung zur Selbstmedikation und Prophylaxe von Osteoporose finden Sie [hier]

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