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PEPCIDDUAL

Pepciddual Kautablette ist ein Kombinationsarzneimittel.
Aufgrund der 2-Phasen-Wirkung werden schnelle und langanhaltende Wirkung in einer Kautablette vereint.
Pepciddual Kautablette enthält zwei Wirkkomponenten.
Eine Wirkkomponente (Antazida) neutralisiert die in die Speiseröhre aufgestiegene Magensäure. Dadurch wirkt Pepciddual Kautablette so schnell, Wirkbeginn bereits nach 2 Minuten.
Die andere Wirkkomponente, Famotidin (H2 Blocker), vermindert die Neuproduktion von Magensäure. Dadurch wirkt Pepciddual Kautablette langanhaltend bis zu 12 Stunden.
Mit nur 1 Kautablette sind rund um die Uhr von Sodbrennen befreit.
Indikation des Medikaments PEPCIDDUAL:
Sodbrennen und saures Aufstoßen Mit der einzigartigen 2-Phasen-Wirkung Phase 1 bekämpft den brennenden Schmerz Phase 2 schützt vor weiterem Sodbrennen bis zu 12 Stunden Meist genügt eine Kautabelle pro Tag Gut verträglich
In welchen Fällen darf das Arzneimittel PEPCIDDUAL nicht angewendet werden ?
Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei ausgeprägtem Nierenversagen.
Es wird empfohlen einen Arzt aufzusuchen bei:
- Beschwerden, die mit Gewichtsverlust einhergehen
- Schluckstörungen oder fortdauernden Beschwerden in der Bauchgegend
- Magen-Darm-Störungen, die zum ersten Mal auftreten oder wenn sich diese Beschwerden vor kurzem verändert haben
- Bekanntem Calciumüberschuss, da das Arzneimittel Calcium enthält
- Bekanntem Phosphatmangel, da das Arzneimittel diesen Zustand verschlimmern könnte
- Bekanntem Überschuss an Calcium im Urin, oder Nierensteinen oder Nierenverkalkung
- Bei Nierenversagen soll das Arzneimittel nur unter ärztlicher Aufsicht und Kontrolle der Magnesium- und Calciumspiegel eingenommen werden
- Bei Leber- und Nierenfunktionsstörungen sollte das Arzneimittel mit besonderer Vorsicht angewendet werden.
- Das Arzneimitel enthält Saccharose und Lactose:Bei Galactoseunverträglichkeit, Lapp-Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollte das Arzneimittel nicht eingenommen werden.
- Bei Fructoseunverträglichkeit, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollte das Arzneimittel nicht angewendet werden.
Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel PEPCIDDUAL angewendet?
- Erwachsene und Jugendliche (ab 16 Jahren):
- Sobald Beschwerden auftreten, wird eine Kautablette eingenommen.
- Die Tagesdosis von 2 Kautabletten soll nicht überschritten werden.
Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
- Kopfschmerzen - Unruhe - Schwindel - Übelkeit - Durchfall - Blähungen - Verdauungsstörungen - Aufstoßen - Mundtrockenheit - Durst - Aufgetriebener Leib - Bauchschmerzen - Abnorme Geschmacksempfindungen - Hautausschläge - Juckreiz und Nesselsucht - Anaphylaktische Reaktion - Zusammenkrampfen der unteren Atemwege - Störungen der Leberfuntion, einschließlich Gallestau und Erhöhung von Laborwerten für Transaminasen, Gamma-GT, alkalische Phosphatase und Bilirubin - Halluzinationen, Desorientiertheit, Verwirrung und Schlaflosigkeit, epileptische Anfälle, Schläfrigkeit, Erregungszustände und Depression. Diese Nebenwirkungen verschwinden bei Absetzen des Arzneimittels - Störungen des Blutbildes und der Blutbildung wie Mangel an Blutplättchen, Mangel an weißen Blutkörperchen, Agranulozytose und Pancytopenie - Störungen im Bereich der Skelettmuskulatur wie Muskelkrämpfe - Andere Störungen wie Impotenz, reduzierte Libido, Brustspannungen Was gilt für die Anwendung von PEPCIDDUAL in der Schwangerschaft und Stillzeit?
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
Es gibt keine Hinweise über eine schädliche Wirkung des Arzneimittels auf die Schwangerschaft oder auf die Gesundheit des Fetus/Neugeborenen.
Trotzdem sollte eine Anwendung des Arzneimittels während der Schwangerschaft nur nach einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.
Der Wirkstoff geht in die Muttermilch über. Es besteht die Möglichkeit, dass der Wirkstoff die Magensäuresekretion des Kindes beeinflusst.
Magnesiumsalze können in die Muttermilch übergehen und Durchfälle beim gestillten Kind verursachen. Deswegen sollte das Arzneimittel in der Stillzeit nicht eingenommen werden. Auf welche Weise wird das Arzneimittel PEPCIDDUAL angewendet?
Die Kautabletten vollständig zerkauen und vorzugsweise mit 1 Glas Wasser einnehmen. Die Aufnahme einiger Arzneimittel ist bei gleichzeitiger Einnahme vermindert. Als Vorsichtsmaßnahme wird empfohlen, magensäurehemmende Medikamente nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln einzunehmen.
Im Allgemeinen soll der Abstand zwischen den Einnahmen mehr als 2 Stunden betragen. Auf jeden Fall sollten 4 Stunden zwischen der Einnahme des Arzneimittels und der Anwendung von Chinolon-Antibiotika liegen. Was ist zusätzlich bei Einmnahme von PEPCIDDUAL zu beachten?
Obwohl nicht zu erwarten, sollte eine Teinahme am Straßenverkehr und das Bedienen von Maschinen unterlassen werden, wenn nach der Einnahme ein Schwindelgefühl auftritt. Bei Langzeitanwendung, besonders bei gleichzeitiger Behandlung mit anderen Calcium- und/oder Vitamin D-haltigen Arzneimitteln besteht das Risiko eines Calciumüberschusses mit nachfolgender Nierenfunktionsstörung. Wenn die Beschwerden auch nach 15 Tagen durchgehender Behandlung noch bestehen oder sich verschlechtern, ist eine ursächliche Abklärung der Beschwerden erforderlich und die Behandlung sollte überprüft werden.

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