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Spurenelemente Eisen Zink Jod

Über die Nahrung werden dem Körper die für seinen Stoffwechsel unentbehrlichen Nährstoffe zugeführt. Funktionstüchtigkeit, Wachstum, Leistungsfähigkeit und Gesundheit des Organismus hängen von einen ausreichenden Versorgung ab. Neben Vitamine gehören zu diesen Nährstoffe vor allem die Mineralstoffe (siehe eigenen Informationstext) sowie die Spurenelemente, unter anderen Eisen, Jod, Zink und Chrom. Die Spurenelemente sind für den Aufbau von Knochen und Zähnen und für die Funktion des Körpers nötig, zum Beispiel zur Regulierung des Blutdrucks und des Wasserhaushaltes.
Eisen-, Zink- und Jod-Mangel
Der tägliche Bedarf an Nährstoffen wird nicht immer über die Nahrung gedeckt, sei es durch einseitige Ernährung oder durch vermehrten Bedarf, z.B. in Wachstumsphasen, Krankheit oder der Schwangerschaft. Die dabei auftretenden Mangelerscheinungen werden für die wichtigsten Spurenelemente kurz genannt.
Spurenelement Eisen
Eisen ist enorm wichtig für einen leistungsfähigen Organismus, denn es ist Bestandteil des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin. Fehlt Eisen, so kommt es zur Blutarmut – den Körperzellen fehlt dann Sauerstoff. Ein perfektes Immun- und Nervensystem ist deshalb auf eine ausreichende Eisenversorgung angewiesen. Eisen wird besonders von schwangeren und stillende Frauen, Kinder, ältere Menschen, Sportler und Vegetarier im erhöhtem Umfange benötigt. Eine der verbreitesten Mangelerkrankungen besteht bei Eisen. Die Symptome sind allerdings bei einer Vielzahl von Erkrankungen vorhanden: Sie fühlen sich erschöpft und müde, bemerken kleine Vergesslichkeiten, sind nervös, gereizt oder abgespannt. Auch Appetitlosigkeit, Atemnot und Herzbeschwerden sowie blasse, spröde, trockene Haut sind Anzeichen von Eisenmangel. Erwachsene sollen täglich 10 bis 15 mg aufnehmen, Schwangere bis zu 30 mg. Eisen aus tierischen Nahrungsmitteln kann Ihr Körper am besten verwerten, besonders reichhaltig an Eisen sind Leber sowie Rind- und Schweinefleisch.
Spurenelement Zink
Zink stellt nach Eisen das zweithäufigste Spurenelement in unserem Organismus dar. Es steuert rund 200 Enzyme in ihrer Aktivität. Deutlich höher ist der Zinkbedarf in der Schwangerschaft, bei Erkrankungen und in der Rekonvaleszenz sowie bei Sportreibenden. Viele Beschwerden wie eine erhöhte Infektanfälligkeit werden oft nicht als Zinkmangel erkannt. Auch eine gesunde Haut, volles Haar und robuste Fingernägel benötigen Zink. Der tägliche Bedarf an Zink liegt bei etwa 7 bis 15 mg für Erwachsene, bei Schwangeren und Stillenden liegt der Bedarf etwas höher. Zink ist besonders reichlich enthalten in tierischen Produkten wie Rind- und Putenfleisch, Innereien, Austern, Garnelen oder Krabben sowie Milch und Käse.
Spurenelement Jod
Jod ist Bestandteil der Schilddrüsenhormone, die eine zentrale Bedeutung für den Stoffwechsel des Körpers haben. Viele Beschwerden hängen mit einer unter- oder Überfunktion der Schilddrüse zusammen. Auch die Bildung eines Kropf ist Folge von Jodmangel. Frauen sind etwa viermal häufiger betroffen als Männer. Jodmangel ist besonders in der Schwangerschaft gefährlich. Der Tagesbedarf an Jod beträgt ca. 150 – 200 mikrogramm, bei Schwangere und Stillende sogar bis 300 mikrogramm.
Jod ist besonders reichhaltig in Fisch und Meeresfrüchte sowie Innereien vorhanden. Zum empfehlen ist auch jodiertes Speisesalz oder japanische Algen zum Würzen. Nähere Ausführungen auch beim Thema Schilddrüse.



Empfehlung zur Selbstmedikation von Vitaminen finden Sie [hier]

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