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Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Die Inhaltsstoffe entstammen der Pflanze Hamamelis und wirken als natürliches Gemisch. Zu der Pflanze selbst:
 - Aussehen: etwa 3 m hoher Strauch oder kleiner Baum, dessen leuchtend gelbe, schmalblättrige Blüten gleichzeitig mit den Früchten des letzten Jahres am Strauch verbleiben; die Blätter können leicht mit Haselnussblättern verwechselt werden.
 - Vorkommen: Nordamerika
 - Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Gerbstoffe
 - Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: hauptsächlich Extrakte und Tinkturen von Blättern, Rinde und Zweigen. Gerbstoffe reagieren mit den Proteinen der (Schleim-)Haut. Sie dichten durch Bildung einer dünnen Schutzschicht auf der Oberfläche kleine Verletzungen ab und hemmen Entzündungen sowie leichte Blutungen.
Wichtige Hinweise
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Anwendwendungsgebiete
- Juckreiz und Schmerzen im Analbereich, wie bei:
    - Hämorrhoiden, leichte Formen


Was ist das? - Definition
Hämorrhoiden sind knotenförmige Erweiterungen der Blutgefäße im unteren Mastdarm nahe dem After, die netzartig miteinander verbunden sind. Sie dichten den After optimal ab. Unter bestimmten Bedingungen kann es passieren, dass sich diese knotenförmigen Erweiterungen krankhaft vergrößern. Dabei handelt es sich um ein zivilisationsbedingtes Massenleiden: Über 70 Prozent aller Erwachsenen haben nachweisbare Hämorrhoiden, wobei beide Geschlechter gleichermaßen betroffen sind. Gewöhnlich treten Hämorrhoiden im zweiten Lebensjahrzent auf.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Hämorrhoidalleiden
 - Innere Hämorrhoiden


Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Hämorrhoiden sind Schwellkörper in den arterio-venösen Blutbahnen am After. Diese Schwellkörper dichten den After ab und verhindern, dass Stuhl ungewollt austritt. In der Ruhephase, wenn der Schließmuskel angespannt ist, sind die Polster mit Blut gefüllt und prall-elastisch. In diesem Zustand können sie eng aneinander gepresst werden. Dadurch verhindern sie, dass Winde oder flüssiger Stuhl passieren. Während des Stuhlgangs entspannt sich der Schließmuskel. Jetzt fließt das Blut aus den Hämorrhoidalpolstern ab und der Stuhl darf den Analkanal ungehindert verlassen. Wenn ein Patient stets heftig pressen muss, um Stuhl abzusetzen, kann sich der Schließmuskel nie richtig entspannen. Dadurch bleibt immer eine Restmenge Blut in den Schwellkörpern. Hält dieser Zustand länger an, verändert sich das Gewebe der Schwellkörper und sie vergrößern sich. Meistens steckt eine chronische Verstopfung aufgrund einer ballaststoffarmen Ernährung dahinter. Andere Faktoren, die zu einem Hämorrhoidalleiden führen können, sind:
 - chronischer Durchfall
 - eine vornehmlich sitzende Lebensweise
 - Schwangerschaft
 - Stress
 - übermäßige Einnahme von Abführmitteln
 - unregelmäßige Stuhlgewohnheiten
 - altersbedingte Bindegewebsschwäche
 - erbliche Vorbelastung


Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Hämorrhoiden verursachen je nach Empfinden des Betroffenen Schmerzen, Brennen oder einen quälenden Juckreiz. Manchmal ereignen sich schleimige Ausflüsse, insbesondere während oder nach dem Stuhlgang. Einige Patienten klagen über einen dumpfen Druck oder ein Fremdkörpergefühl im After, das sie unabhängig vom Stuhlgang und meist nur gelegentlich belästigt.
Im Allgemeinen werden vier Schweregrade unterschieden. Hämorrhoiden ersten Grades kann nur der Facharzt mit einem Spezialinstrument diagnostizieren. Er erkennt rote bis blaurote Polster beziehungsweise Knoten. Manchmal geht hellrotes Blut ab, meist in Form von Schmierblutungen. Hämorrhoiden zweiten Grades lassen sich während des Stuhlganges als derbe Knoten im Analkanal tasten. Denn dann treten sie hervor, um sich nach dem Stuhlgang wieder spontan zurückzuziehen. Oft macht sich in diesem Stadium ein drückender Schmerz während des Stuhlgangs bemerkbar. Im Gegensatz zu den Hämorrhoiden ersten Grades bluten Hämorrhoiden zweiten Grades weniger. Hämorrhoiden dritten und vierten Grades lassen sich kaum mehr in den Analkanal zurückdrücken. Sie sind jetzt zu beinahe kastaniengroßen wulstigen Knoten herangewachsen, die nicht zwangsläufig schmerzen müssen, aber die Analhygiene erschweren.


Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
 - Ohne Behandlung vergrößern sich die Hämorrhoiden und die Beschwerden verschlimmern sich rasch.
 - Hämorrhoidale Blutungen können zur Blutarmut oder Anämie führen.
 - Stark vergrößerten Hämorrhoiden, die sich nicht mehr in den Analkanal zurückdrücken lassen, halten nicht mehr optimal dicht und lassen Stuhl passieren. Dies führt zu einem unterschiedlich starken Nässen, Schmieren und nicht selten zu einer stark verschmutzten Wäsche. Oft entwickelt sich im Zuge dessen ein Analekzem.
 - Bei Hämorrhoiden, die dauerhaft aus dem Analkanal ragen, besteht die Gefahr, dass sie eingeklemmt werden. Die Blutgefäße in den Knoten werden dadurch abgeschnürt und es entwickeln sich schmerzhafte Thrombosen und Entzündungen. Klingen die Komplikationen nach einigen Tagen nicht von selbst ab, kann es passieren, dass sich die eingeschnürten Knoten infizieren oder das Gewebe abstirbt. Schlimmstenfalls wird der gesamte Analkanal beispielsweise durch Verwachsungen stark in Mitleidenschaft gezogen.


Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Die Symptome, die sich bei einem Hämorrhoidalleiden ausprägen, sind sehr unspezifisch und kommen bei einer Reihe anderer proktologischer, d.h. den Enddarm betreffenden, Erkrankungen vor. Besonders Marisken werden von Laien mit Hämorrhoiden verwechselt. Marisken sind Hautfalten am After, die sich im Unterschied zu den Hämorrhoiden nicht mehr zurückdrücken lassen. Auch Analthrombosen werden häufig mit Hämorrhoiden verwechselt. Hinter jeder Hämorrhoidalblutung kann prinzipiell eine Geschwulst stecken oder es verbergen sich Anal- oder Enddarmpolypen.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
In allen Stadien sind ein regelmäßiger Stuhlgang sowie die Stuhlregulierung durch ballaststoffreiche Kost wichtig.

Bearbeitungsstand: 21.11.2011

Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Eine Analfissur ist ein geschwürig-veränderter Einriss der Haut und Schleimhaut rund um den After. Auch der Schließmuskel reißt mit ein. Es handelt sich dabei um ein relativ häufiges Krankheitsbild.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Analulkus
 - Darmriss
 - Afterriss

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Eine Analfissur kann viele Ursache haben. Meistens stecken Hämorrhoiden oder Infektionen, die durch Hämorrhoiden begünstigt werden, dahinter. Darüber hinaus kann die Haut um den After einreißen, wenn sie ständig durch harten Stuhl im Rahmen einer häufigen Verstopfung gereizt wird. Auch gewisse sexuelle Praktiken können eine Analfissur begründen. Manchmal entsteht eine Analfissur durch eine vorausgegangene Analthrombose, das heißt einer Bildung von Blutgerinnsel im Venengeflecht um den After. Wenn sich der Schließmuskel chronisch verkrampft, kann es ebenfalls passieren, dass die darüber liegende Haut einreißt und sich eine chronische Analfissur bildet. Auch wenn die Haut um den After herum ihre Elastizität verliert, besteht die Gefahr einer Analfissur.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Bei einer Analfissur handelt es sich um das schmerzhafteste Krankheitsbild, das sich in der Aftergegend entwickeln kann. Meistens kommt es während oder direkt nach dem Stuhlgang zu einem krampfartig-stechenden Schmerz, der über mehrere Stunden anhalten kann. Der Schließmuskel zieht sich krampfartig zusammen. Manchmal treten zusätzlich Blutungen auf.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Wenn sich der Schließmuskel aus Angst vor den Schmerzen verkrampft, droht die Haut um den After noch weiter einzureißen und weitere Fissuren bilden sich aus. Außerdem kann es dadurch zu einer chronischen Verstopfung kommen. Zudem kann es passieren, dass Bindegewebe in den Einriss einwächst und das Gewebe am Schließmuskel vernarbt. Jede Analfissur kann chronisch werden.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Der Arzt muss abklären, dass hinter den Schmerzen in der Aftergegend nicht die folgenden Krankheitsbilder stecken:
 - Analfisteln
 - Analabszess
 - Hämorrhoiden
 - Rhagaden, das sind eher kleine Einrisse, die auch weniger schmerzhaft sind, dabei aber eher ein Brennen verursachen
 - erste Anzeichen einer Syphilis
 - Morbus Crohn

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
Durch ballaststoffreiche Nahrungsmittel oder milde Abführmittel, kann man für einen weichen Stuhl sorgen und so weiteren Einrissen vorbeugen.

Bearbeitungsstand: 21.11.2011

Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Ein Analekzem ist eine akute oder chronische Entzündung der Haut direkt am After und um den After herum, die mit einem ausgeprägten Juckreiz des betroffenen Areals einhergeht. Das Analekzem kommt unter den Erkrankungen, die After und Mastdarm betreffen, am häufigsten vor.



Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Das Analekzem kann viele Ursachen haben und kann fast alle Probleme am After und Mastdarm begleiten. Meistens kommt es zur Entzündung, wenn der Schließmuskel, beispielsweise im Rahmen eines Hämorrhoidalleidens, den Stuhl nicht mehr optimal zurückhalten kann. Hierdurch wird die Haut am After ständig befeuchtet und das Gewebe quillt auf. In der feuchten Umgebung können sich schädliche Keime aus dem Darmtrakt gut ausbreiten. Stuhlreste begünstigen die Vermehrung der Bakterien und Hefepilze noch weiter. Aus tieferen Gewebeschichten wandern schließlich weiße Blutkörperchen ein, das Areal entzündet sich und beginnt zu jucken. Die Haut verdickt sich ledrig. Andere Reize von außen, die zu einem Analekzem führen können, sind:
 - mangelnde Hygiene
 - heftiges Schwitzen
 - Durchfälle
 - Reiben
Daneben spielen auch Kontaktallergien, beispielsweise auf Konservierungsmittel oder Inhaltsstoffe bestimmter Salben oder Zäpfchen, als Ursache eine Rolle. Auch ein trichterförmiger After oder eine chronische Analfissur leisten einem Analekzem Vorschub.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Die Haut an der Stelle des Ekzems rötet sich. Im Gegensatz zu Ekzemen an anderen Körperstellen schuppt sie sich hier meistens nicht. Ihre oberste Schicht wird aber dicker und verändert sich schwammartig. Oft zeigen sich, bedingt durch das Aufquellen des Gewebes, weißliche Verfärbungen. Häufig reißt die Haut rund um den After noch zusätzlich ein. Im akuten Stadium überwiegt ein Brennen, im chronischen ein oft quälender Juckreiz. Typischerweise verschmutzen Schleim, Sekret und Kot die Wäsche. Kratzspuren in Form von Blutresten lassen sich am Toilettenpapier erkennen.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
 - Infektionen mit Hefepilzen
 - eine Schuppenflechte, die in seltenen Fällen fast ausschließlich am After auftreten kann; der Arzt wird hier allerdings meist einen charakteristischen Einriss entlang der Analfalte entdecken.
 - seltener ein so genannter Lichen ruber planus, das heißt eine chronisch-entzündliche juckende Erkrankung der Haut mit stecknadelkopfgroßen, matt glänzenden Knötchen.


Verhaltenstipps
Betroffene sollten auf stark austrocknende Reinigungsmaßnahmen, vor allem auf den übermäßigen Gebrauch von seifenhaltigen Waschsubstanzen oder feuchtem Toilettenpapier verzichten. Manchmal helfen Sitzbäder mit Gerbstoffen, z.B. aus der Eichenrinde.

Bearbeitungsstand: 21.11.2011

Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Darunter versteht man gerötete, gereizte Haut in Hautfalten.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Intertriginöses Ekzem
 - Wundsein

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Hauptursache dieser Hauterscheinung ist eingeschränkte Körperpflege. Oft kommt es bei bettlägrigen Patienten vor. Die Hautfalten unter der weiblichen Brust, in den Achseln, im Intimbereich und bei beleibteren Menschen auch zwischen Hautfalten, etwa am Bauch, "kleben" förmlich aneinander und bilden eine so genannte feuchte Kammer.
Gefährdet sind vor allem Menschen mit:
 - Fettleibigkeit (Adipositas)
 - Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
 - starkem Schwitzen bei feucht-heißem Klima
 - Fieber sowie
 - fehlender Kontrolle über Harnblase und Stuhlgang (Inkontinenz).

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
An den betroffenen Körperstellen kommt es zu:
 - sichtbarer leichter, fleckiger Rötung
 - Jucken oder Brennen
 - Missempfindungen.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Ohne Behandlung kann sich die geschädigte Fläche noch vergrößern. Nicht selten kommt es auch zur Zusatzinfektion mit Bakterien oder Pilzen.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
 - Unverträglichkeit gegen lokal aufgetragene Arzneistoffe oder andere Stoffe (Kontaktdermatitis)
 - Wachstum von pigmentbildenen Corynebakterien (Erythrasma)
 - Pilzinfektionen.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
Durch konsequente Vorsorge lässt sich die Erkrankung verhindern:
 - Regelmäßige und gründliche Hautpflege und Hygiene spielen eine wichtige Rolle bei der Vermeidung des Wundseins. Nach dem Waschen müssen die Hautfalten sorgfältig getrocknet werden. Trockentupfen schädigt die Haut weniger als reiben.
 - Kleine Mulleinlagen an den gefährdeten Stellen nehmen Feuchtigkeit auf und wirken wie ein Polster. Außerdem wird die Reibung der Haut aufeinander vermindert.
 - Puder sollte nicht verwendet werden, da sich zusammen mit der Feuchtigkeit Klümpchen bilden, die die Haut noch weiter schädigen.
 - Bei Bettlägerigen kann regelmäßiges Umlagern Wundsein und daneben Dekubitus verhindern.
 - Die Kleidung sollte leicht und Wasser aufnehmend sein. Enge Kleidungsstücke, Wolle oder Kleidung aus synthetischen Fasern begünstigen das Wundwerden.
 - Für die Therapie gelten die Hinweise zur Prophylaxe. Zusätzlich können bei Infektionen Cremes mit Wirkstoffen gegen Bakterien oder Pilze angezeigt sein.

Bearbeitungsstand: 26.07.2012

Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Hämorrhoiden sind knotenförmige Erweiterungen der Blutgefäße im unteren Mastdarm nahe dem After, die netzartig miteinander verbunden sind. Sie dichten den After optimal ab. Unter bestimmten Bedingungen kann es passieren, dass sich diese knotenförmigen Erweiterungen krankhaft vergrößern. Dabei handelt es sich um ein zivilisationsbedingtes Massenleiden: Über 70 Prozent aller Erwachsenen haben nachweisbare Hämorrhoiden, wobei beide Geschlechter gleichermaßen betroffen sind. Gewöhnlich treten Hämorrhoiden im zweiten Lebensjahrzent auf.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Hämorrhoidalleiden
 - Innere Hämorrhoiden


Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Hämorrhoiden sind Schwellkörper in den arterio-venösen Blutbahnen am After. Diese Schwellkörper dichten den After ab und verhindern, dass Stuhl ungewollt austritt. In der Ruhephase, wenn der Schließmuskel angespannt ist, sind die Polster mit Blut gefüllt und prall-elastisch. In diesem Zustand können sie eng aneinander gepresst werden. Dadurch verhindern sie, dass Winde oder flüssiger Stuhl passieren. Während des Stuhlgangs entspannt sich der Schließmuskel. Jetzt fließt das Blut aus den Hämorrhoidalpolstern ab und der Stuhl darf den Analkanal ungehindert verlassen. Wenn ein Patient stets heftig pressen muss, um Stuhl abzusetzen, kann sich der Schließmuskel nie richtig entspannen. Dadurch bleibt immer eine Restmenge Blut in den Schwellkörpern. Hält dieser Zustand länger an, verändert sich das Gewebe der Schwellkörper und sie vergrößern sich. Meistens steckt eine chronische Verstopfung aufgrund einer ballaststoffarmen Ernährung dahinter. Andere Faktoren, die zu einem Hämorrhoidalleiden führen können, sind:
 - chronischer Durchfall
 - eine vornehmlich sitzende Lebensweise
 - Schwangerschaft
 - Stress
 - übermäßige Einnahme von Abführmitteln
 - unregelmäßige Stuhlgewohnheiten
 - altersbedingte Bindegewebsschwäche
 - erbliche Vorbelastung


Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Hämorrhoiden verursachen je nach Empfinden des Betroffenen Schmerzen, Brennen oder einen quälenden Juckreiz. Manchmal ereignen sich schleimige Ausflüsse, insbesondere während oder nach dem Stuhlgang. Einige Patienten klagen über einen dumpfen Druck oder ein Fremdkörpergefühl im After, das sie unabhängig vom Stuhlgang und meist nur gelegentlich belästigt.
Im Allgemeinen werden vier Schweregrade unterschieden. Hämorrhoiden ersten Grades kann nur der Facharzt mit einem Spezialinstrument diagnostizieren. Er erkennt rote bis blaurote Polster beziehungsweise Knoten. Manchmal geht hellrotes Blut ab, meist in Form von Schmierblutungen. Hämorrhoiden zweiten Grades lassen sich während des Stuhlganges als derbe Knoten im Analkanal tasten. Denn dann treten sie hervor, um sich nach dem Stuhlgang wieder spontan zurückzuziehen. Oft macht sich in diesem Stadium ein drückender Schmerz während des Stuhlgangs bemerkbar. Im Gegensatz zu den Hämorrhoiden ersten Grades bluten Hämorrhoiden zweiten Grades weniger. Hämorrhoiden dritten und vierten Grades lassen sich kaum mehr in den Analkanal zurückdrücken. Sie sind jetzt zu beinahe kastaniengroßen wulstigen Knoten herangewachsen, die nicht zwangsläufig schmerzen müssen, aber die Analhygiene erschweren.


Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
 - Ohne Behandlung vergrößern sich die Hämorrhoiden und die Beschwerden verschlimmern sich rasch.
 - Hämorrhoidale Blutungen können zur Blutarmut oder Anämie führen.
 - Stark vergrößerten Hämorrhoiden, die sich nicht mehr in den Analkanal zurückdrücken lassen, halten nicht mehr optimal dicht und lassen Stuhl passieren. Dies führt zu einem unterschiedlich starken Nässen, Schmieren und nicht selten zu einer stark verschmutzten Wäsche. Oft entwickelt sich im Zuge dessen ein Analekzem.
 - Bei Hämorrhoiden, die dauerhaft aus dem Analkanal ragen, besteht die Gefahr, dass sie eingeklemmt werden. Die Blutgefäße in den Knoten werden dadurch abgeschnürt und es entwickeln sich schmerzhafte Thrombosen und Entzündungen. Klingen die Komplikationen nach einigen Tagen nicht von selbst ab, kann es passieren, dass sich die eingeschnürten Knoten infizieren oder das Gewebe abstirbt. Schlimmstenfalls wird der gesamte Analkanal beispielsweise durch Verwachsungen stark in Mitleidenschaft gezogen.


Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Die Symptome, die sich bei einem Hämorrhoidalleiden ausprägen, sind sehr unspezifisch und kommen bei einer Reihe anderer proktologischer, d.h. den Enddarm betreffenden, Erkrankungen vor. Besonders Marisken werden von Laien mit Hämorrhoiden verwechselt. Marisken sind Hautfalten am After, die sich im Unterschied zu den Hämorrhoiden nicht mehr zurückdrücken lassen. Auch Analthrombosen werden häufig mit Hämorrhoiden verwechselt. Hinter jeder Hämorrhoidalblutung kann prinzipiell eine Geschwulst stecken oder es verbergen sich Anal- oder Enddarmpolypen.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
In allen Stadien sind ein regelmäßiger Stuhlgang sowie die Stuhlregulierung durch ballaststoffreiche Kost wichtig.

Bearbeitungsstand: 21.11.2011

Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung und Anwendungshinweise

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Allgemeine Dosierungsempfehlung:
WerEinzeldosisGesamtdosisWann
Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene1 Zäpfchen2-mal täglichmorgens und abends, nach dem Stuhlgang
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Führen Sie das Arzneimittel in den Enddarm ein. Zuvor entleeren Sie den Darm möglichst.

Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 4 Wochen anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1 Woche anwenden, wenn keine Besserung der Beschwerden nach dieser Zeit eingetreten ist.

Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Zäpfchen.

Wirkstoffstoff 400 mg Hamamelisblätter-Extrakt (1:2); Auszugsmittel: Ethanol 60% (V/V)
Hilfstoff + Glycerolmonooleat
Hilfstoff + Hartfett
Hilfstoff + Kohlenwasserstoffe, mikrokristallin (C40-C60)
Hilfstoff + Polyglycerolpoly(12-hydroxystearat)
Hilfstoff + Siliciumdioxid, hochdispers, methyliert
Hilfstoff + DL-a63-Tocopherol

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